Breitband Lexikon - Alles was man wissen muß

Standleitungen bei einem Internetserviceprovider als Dienstleistung zu nutzen anstelle die Verbindung selbst zu etablieren und zu betreiben hat eine Reihe von Vorteilen, angeführt vom finanziellen Aspekt. Es läßt sich im Vergleich zum Eigenbetrieb eine hohe Einsparung erreichen, wenn man den Aufbau und die Verfügungstellung einem spezialisertem Anbieter, dem Internet Service Provider (kurz ISP) überläßt. Dies macht eine Standleitung auch für kleinere Unternehmungen attraktiv.

Mietleitungen zur Verfügung stellen eine Reihe von Vorteilen, einer der größten finanziellen sein. Die Einsparungen, die aus der Nutzung einer Standleitung eingeholt werden können, anstatt den Kauf eines ist etwas, das stabile und schnelle Verbindungen möglich macht, auch für kleinere Unternehmen.

Eine Standleitung ist normalerweise eine High-Speed-Internetanbindung, die entweder reine Datenfunktion oder Daten- und Sprach-Funktionen bereitstellt. Sie ist stabiler und schneller im Vergleich zu allen sonstigen Möglichkeiten, einschließlich den Funktechnologien wie UMTS oder dem klassischen DSL. Darüber hinaus sind Standleitungen oftmals flexibel erweiterbar, so daß auch nach Jahren einem steigenden Bedarf an Bandbreite durchaus mit Hilfe einer Erhöhung der Leitungskapazität begegnet werden kann. Skalierungen von 10 Mbit/s, 100 Mbit/s oder auch 1 Gbit/s sind bei Standleitungen nicht unüblich. Durch die Nutzung von Glasfaserkabeln werden technisch kaum Grenzen gesetzt, hier entscheidet im Regelfall der tatsächliche Bedarf des Kunden sowie das zur Verfügung stehende Budget über die am Ende realisierte Lösung.

Zu den Anwendungsgebieten für eine Standleitung zählen neben der so offensichtlichen Anbindung an das Internet zum Zweck des surfen, e-mailens und datentauschens unter anderem auch das Telefonieren über Internet (Voice over IP, kurz VoIP) und das zentrale Betreiben von Applikationen, die allen Teilnehmern an den unterschiedlichen Standorten zur Verfügung stehen. So können nicht nur die Daten der Kundenverwaltung, der Lagerhaltung oder des Marketings zentral gespeichert und abrufbar sein, sondern sogar die Software-Anwendungen, mit denen sich diese bearbeiten lassen. Updates, Installationsprobleme, Programmabstürze und Virenbefall gehören somit der Vergangenheit an. Lediglich eine dem Server liegendes Software-Paket muß noch administriert werden.

Die technische Entwicklung schreitet auch bei Standleitungen noch weiter voran. Mittlerweile werden diese Anbindungen auf Basis von Ethernet-Technologie realisiert, was den Kunden eine direkte Integration in das lokale Netzwerk erlaubt, das in den allermeisten Fällen auf eben diesem Protokollstandard basiert. Hinzu kommt die wirtschaftliche Entwicklung, die in erster Linie eine Preisentwicklung ist - und diese nach unten. So erhält man heute bereits Standleitungsdienste mit Leistungsmerkmalen, die vor wenigen Jahren noch unbezahlbar oder gänzlich unmöglich in ihrer Realisierung waren.

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